Archive for the ‘Allgemein’ Category

Marbacher Nachrichten in Kürze

Dienstag, Juni 14th, 2016

Liebe Marbacherinnen und Marbacher,

in Kürze werden wieder die Marbacher Nachrichten in Ihren Zeitungsrohren und Briefkästen liegen. Nach dem Wechsel der Redaktionsleitung müssen wir uns neu ordnen. Zudem müssen wir zusätzlich den Ortswechsel eines Redaktionsmitgliedes verkraften. Aber der Kollege wird wohl trotzdem weiterhin Beiträge für die Marbacher Nachrichten liefern. Geplante Themen für die aktuelle Ausgabe sind daher bislang:

  • Plausch am Ententeich – der Marbach-Krimi
  • Aktueller Stand zur Bebauung hinter dem Höhenweg
  • Aktueller Stand zu einem tegut-Markt auf dem ehemaligen Gärtnerei-Gelände
  • Aktueller Stand zu den gigantischen Windrädern nahe des Görzhäuser Hofs, zwischen Marbach und Michelbach
  • Die Verkehrssituation in der Emil-von-Behring-Straße hinter der Kita
  • Die neue Saison im Marbacher Kräutergarten auf der Bürgerhauswiese, wo Mitmacher herzlich eingeladen sind
  • Die Geschichte des Feuerwehrspielplatzes in der Brunnenstraße und ein Ausblick
  • Vorstellung des neuen Marbacher Ortsvorstehers – und des Ortsbeirates
  • Reisebericht zur Turnierfahrt der Tischtennisabteilung des TSV Marbach
  • und noch Vieles mehr…

Gruß,

Daniel Grosse

Saisonstart! Brillen auf! Anbaden!

Dienstag, Mai 3rd, 2016

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Wer jetzt noch nicht seine Sommer-Schwimmbrille geputzt hat, sollte sich beeilen.   Foto: Daniel Grosse

Von Daniel Grosse

Morgen soll es endlich soweit sein: Das Aquamar (ohne M als Binnenmajuskel) startet in die Freibadsaison. Die Wetterprognosen sind günstig. Trockenes, warmes, sonniges Wetter haben die Meteorologen angekündigt. Also raus mit den Sommer-Schwimmbrillen! Ab 10 Uhr am morgigen 4. Mai sollen Badegäste, die dann ausschließlich das Freibadticket lösen, an diesem Tag auch freien Eintritt erhalten, teilt die Stadt mit. Täglich von 10 bis 19 Uhr wird das Freibad in den kommenden Tagen geöffnet sein.

Plausch am Ententeich – Der Unhold

Dienstag, Mai 3rd, 2016

Plausch am Ententeich Daniel Grosse Marburg Journalist

Plausch am Ententeich. In Marburg-Marbach geht die Suche weiter.   Bild: Barbara Grosse

In der sechzehnten Runde des Marbacher Online-Fortsetzungskrimis rund um Birger, Betty und Harry sucht ein Mann verzweifelt ein Loch zum Verschwinden, wittert derselbe das große Geld, liest irritiert ein Impressum – und ein anderer Mann weint.

Kapitel P: Der Unhold

Von Daniel Grosse

…Sein Skandal war seine Alte mit ihrer unsäglichen Art. Harry stand auf. Er musste raus aus diesem Mief. War das dort vorne an der Hausecke nicht der Zeitungsausträger? Den schnapp ich mir. Schon legte sich eine riesige Hand auf die Schulter eines kleinen Mannes. „Dich kenne ich doch. Du bringst jeden morgen brav die Zeitung und lungerst dann minutenlang vor meinem Haus herum.“ Der Zeitungsausträger wurde noch kleiner. Er beugte sich vor, suchte das Loch, in dem er verschwinden könnte. Aber es gab keines. „Kennst du die? Du kommst doch viel rum in der Marbach.“

Der Mann konnte es nicht fassen. Seine neuen Freunde. Oder waren sie eher Verbündete, Kumpane? Natürlich kannte er die zwei auf dem Foto, das ihm Harry vor die Nase hielt. War es jetzt klug, das diesem Raubein zu erzählen? Was wollte der grobe Kerl eigentlich von ihm? Der Zeitungsausträger erkannte sich selbst nicht wieder. Fast rebellisch waren seine Gedanken. Sonst immer angepasst, lehnte er sich erneut auf gegen seine Gewohnheiten. Und die waren: still sein, unauffällig leben, bloß nicht anecken. Aber dann hatte er sich das erste Mal in seinem Leben etwas getraut, neulich, als er bei dem Gartenmann geklingelt hatte. Ab diesem Zeitpunkt war er jemand. Und jetzt wieder.

„Nein, die zwei Leute kenne ich nicht.“ Harry schaute den kleinen Mann aus seinen kleinen Augen an. Die Sehschlitze waren blattdünn geworden. Sein Blick bohrte sich in die Augäpfel des Austrägers. Den Schmerz vermochte dieser fast körperlich zu fühlen. Konnte er diesem Wicht trauen? Andererseits, weshalb sollte er ihn, er war schließlich Harry, anlügen. Harry gab dem Austräger das Foto. „Wenn dir diese beiden in der Marbach während deiner Touren über den Weg laufen, dann ruf mich an.“ 1234567. Harry. Diesen Zettel mit dieser Nummer und diesem Namen würde der Zeitungsausträger garantiert gut aufbewahren. Und ihn vor allem gleich seinem Team zeigen. Denn das waren die anderen inzwischen für ihn geworden: ein Team. Die beiden jungen Leute, Betty und Birger, der ältere Herr, der Fotomann, und dann noch der Gartenmann.

„Eigentlich können wir wieder nach oben zur Marbacher Hütte gehen.“ Das Team der Suchenden saß auf der Bank am Ententeich. „Vielleicht kommen die beiden Frauen ja doch noch zurück.“ Betty sprach ihre Gedanken in die Runde. „Und was ist mit Ihnen?“ Sie sah den Austräger an. Irgendwie blass sah er aus, fand Betty. Ist was? Tatsächlich diese Frage hatte Betty ihm gestellt, dachte der Zeitungsausträger. Und ob etwas ist. Ich habe euch in meiner Hosentasche stecken. Euch, wie ihr auf einem Foto erschrocken in die Kamera guckt. Und ein Vollbärtiger, Dickbäuchiger in Hausschlappen gekleideter Unhold hat mir dieses nette Porträt von euch in die Hand gedrückt. Und ich habe seine Nummer und kenne sogar seinen Namen. Was hätte der Austräger mit diesen Sätzen punkten können. Sein Ego wäre bestimmt um drei Meter gewachsen. Aber es durfte nicht sein. Er sprach diese gedachten, stummen Sätze also nicht aus. Einmal im Leben wollte er auch ein großes Geheimnis bewahren, einen Trumpf im Ärmel haben.

Natürlich wusste der Austräger von dem Foto. Und sicher war dieser Marbacher Riese der große Unbekannte hinter dem Frisierkopf-Rätsel. Betty und Birger hatten ja davon erzählt. Wenn er nun selbst mal auf der Sonnenseite stehen würde, wie wäre das?, überlegte der Austräger. Was er wohl für den Kopf bekommen würde von diesem Harry? 100 Euro, 1000 oder mehr? Da lag der Schädel vor ihm. Übel riechend, haarfein aufgerissen und mit verklebten Augen. Mit einem Trick konnte er die anderen ablenken und dann unbemerkt mit dem Schädel verschwinden. Harry würde ihn sicher fürstlich belohnen.

„Wollen Sie das haben“, fragte eine Stimme, die von ganz weg zu kommen schien. Der Austräger schüttelte sich, war wieder sofort zurück aus seiner Gedankenwelt rund um Harry. „Was denn“, fragte der Austräger?“ „Na, dieses Comic.“ Birger hielt ihm ein buntes Heft unter die Nase. Darauf zu sehen war ein Mann, nicht irgendeiner, sondern einer mit buschigem Vollbart, einem riesigen Bauch. Und seine Füße, ja, die steckten in Hausschuhen. In blutroter Schrift stand oben: Mord am Ententeich – Band 5. „Was ist denn das? Woher haben Sie das? Warum zeigen Sie mir das?“, fragte der Austräger. Seine Stimme war schrill, er zitterte. Er hatte es nicht gewagt, die erste Seite des Comics aufzuschlagen. „Das ist doch nur eines meiner Lieblingshefte. Wussten Sie denn nicht, dass ich die Comicreihe ‚Mord am Ententeich‘ regelmäßig lese? Nein, eher verschlinge ich die Hefte.“ Birger sah den verdutzten Austräger an. Betty ermutigte den Mann. „Nehmen Sie das Heft. Birger hat jeden Band mehrfach.“

Da saß er nun, der kleine Mann. Dort auf einer Bank am Ententeich in der Marbach. In seinen Händen ein Comic, das scheinbar von einem handelte, der ein Killer sein musste. Zumindest, wenn er dem Titelblatt glaubte. Geschichtenwelt und echtes Leben verschmolzen miteinander. Eben noch hätte der Austräger mit dem Kopf viel Geld verdienen können, nun wurde Harry bereits von Comic-Machern als Mörder verwurstet. Da drehte er das Heft beiläufig um, studierte die Rückseite. Ganz klein geschrieben war dort unten in der Ecke ein Vermerk: Impressum. Warum er diese Zeilen überflog, wusste der Austräger selbst nicht. Erneut spürte er eine fleischige Hand im Nacken von einem Kerl, der aber diesmal nicht real war. Der Austräger starrte aufs Impressum, denn Herausgeber der Comicreihe waren nicht etwa Disney oder Ehapa, sondern eine Frisörakademie. Und die kannte er nur zu gut.

An der Tankstelle Ecke Brunnenstraße/Emil-von-Behringstraße kaufte sich zur selben Zeit ein Mann ein Eis. Er war sehr groß und kräftig, schwarzes, volles Haar, das ihm üppig vom Kopf abstand. Er trug ein schwarzes T-Shirt und kurze Hosen. Sommers wie winters kannten ihn so die Marbacher. Auch der Tankstellenkassierer lächelte und fragte ihn: „Dazu die Bild, wie immer?“ Vor der Tankstelle schlug der Mann das Blatt auf: Eine 21 Jahre alte Frau aus Somalia überschüttet sich mit Benzin und zündet sich selbst an. Tragödie in dem australischen Flüchtlingslager auf Nauru. Damit wollte sie gegen ihre Internierung auf der umstrittenen Pazifikinsel protestieren, schrieb die Zeitung. Tränen liefen dem Mann im schwarzen T-Shirt über die Wangen.

….Fortsetzung folgt.

Mit PS, vielen Händen und viel Geduld

Freitag, April 29th, 2016

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Zwei Schlepper, Drahtseile, eine lange Leiter und Kettensägenkraft sowie viele helfende Hände – und der Mai- oder Pfingstbaum steht. Seit gestern ziert die bunt geschmückte Birke wieder das Marbacher Bürgerhaus und seinen Parkplatz. 180 gebackene Eier durften sich die Mitglieder des MGV und ihre Gäste anschließend schmecken lassen.   Fotos: Daniel Grosse

Ortsvorsteher oder eher Ortsversteher? – Kommentar

Freitag, April 29th, 2016

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Kommentar von Daniel Grosse zur Sitzung des Marbacher Ortsbeirats.   Foto: privat

Wären wir im Wilden Westen, würden wir ihn Sheriff, Häuptling oder Marshall nennen. Sind wir aber nicht, deshalb heißt er hier schlicht Ortsvorsteher. Und die Marbacher haben seit Dienstag einen neuen: Jürgen Muth.

Von Daniel Grosse

Sechs mal Ja und drei mal Nein, entschieden die Mitglieder des Ortsbeirates während der jüngsten Sitzung im Anbau des Bürgerhauses. Dann stand fest, dass Jürgen Muth künftig der starke Mann an der Spitze dieses kommunalen Gremiums sein soll. Als Nachfolger von Dr. Ulrich Rausch, nach fast zwei Jahrzehnten, in denen dieser als Ortsvorsteher für die für den Ortsbeirat (drei Worte nachträglich ergänzt!) Marbach gearbeitet hat.

Ja, gearbeitet. Denn dieses Ehrenamt darf auch weiterhin kein Posten sein, auf dem man verwaltet. Dieses Amt bedeutet Arbeit. Und davon wartet nun eine Menge auf den neuen Mann an der Spitze. Immerhin ist er als Ortsvorsteher laut Hessischer Gemeindeordnung Vorsitzender des Ortsbeirats. Und der Ortsbeirat ist immerhin zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk betreffen, zu hören, insbesondere zum Entwurf des Haushaltsplans. Er hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die den Ortsbezirk angehen.

Was das für Angelegenheiten sind, was auch für den Ortsvorsteher Themen sein müssten, können wir täglich sehen, wenn wir durch die Marbach gehen oder fahren. Wir hören von Themen, wie Bänken, die fehlen, erfahren von Plänen zu Marbacher Wiesen und Äckern, auf denen künftig vielleicht mehrere Hundert Menschen leben könnten, lesen von Hoffnungen vieler Eltern, die sich eine Kinder- und Jugendfaschingsfeier im Bürgerhaus wünschen, sehen vor unserem geistigen Auge Windräder, die sich am Himmel über der Marbach drehen, wundern uns über eine verkohlte Ortsmitte, und wir freuen uns über eine Bürgerhauswiese mit dreizehn Wildbienen im neuen Insektenhotel sowie einen Kräutergarten und engagierte Kräuterfrauen. Und das ist längst nicht alles.

Der Ortsvorsteher sollte also auch so etwas wie ein Ortsversteher sein. Er muss zuhören können, offen sein für Vorschläge. Kreativ darf er sein und durchsetzungsstark. Muss ausgleichen und abwägen können. Hat gleichfalls eine Bringschuld, sprich, der Ortsvorsteher sollte einschneidende oder Gewinn-bringende Entwicklungen und Pläne den Marbachern mitteilen.

Der vergangene Dienstag und die Wahl Jürgen Muths stellt auch eine Zäsur dar. Ende, Einschnitt, Neuanfang – alles nur Begriffe, die aber gleichfalls verdeutlichen, wie wichtig dieses Amt ist. Weil es dazu dient, dass die Belange der Marbacher berücksichtigt werden. Ortsbeirat und sein Chef sollen Mittler zu den städtischen Behörden sein – ein helfender Vermittler. Wie sich der neue Ortsbeirat mit seinem neuen Ortsvorsteher an der Spitze künftig für die Marbacher engagiert, seinem gesetzlichen und moralischen Auftrag gerecht wird, müssen die kommenden Monate zeigen. Eines ist klar: Auch weiterhin sollte der neue Häuptling selten verwalten, umso häufiger kreativ arbeiten. Ich jedenfalls wünsche ihm dafür die viel zitierte Glückliche Hand.

Weitere Punkte, die der Ortsbeirat am Dienstag diskutierte:

  • Mehrere Mehrfamilienhäuser sollen am Steilhang unterhalb des Höhenwegs entstehen. Nicht zuletzt aufgrund des Schwerlastverkehrs und der Busse sowie der vielen Autos, die täglich den Höhenweg befahren, wird ein hoher Druck auf Straße und Hang ausgeübt. Das sollte bei einem künftigen Bau der Häuser und sämtlichen Planungen unbedingt berücksichtigt werden, hieß es. Die Gefahr von Hangrutschungen sei einfach zu groß. Die Stadt ist aufgefordert, dem Ortsbeirat die Pläne zukommen zu lassen.
  • Scheinbar soll nun doch ein Windrad nahe des Sellhofs am Oberen Rotenberg errichtet werden, keines von gewaltiger Dimension, eher ein kleineres. Lesenswert zur Meinungsbildung ist der Beitrag Marburg auf dem Weg zur innovationsfreien Zone.
  • Näheres zu diesen Punkten lesen Sie in Kürze hier bei Marbach direkt.

Auf zur Sitzung!

Dienstag, April 26th, 2016

Natürlich öffentlich, natürlich beheizt und natürlich zentral in der Marbach: Am heutigen Dienstag, ab 19.30, findet wieder eine Ortsbeiratssitzung statt. Wer möchte, kann sich die Sitzung im Anbau des Marbacher Bürgerhauses anschauen und anhören.

Auf der Tagesordnung steht bislang:

1. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
2. Wahl des Ortsvorstehers / der Ortsvorsteherin
3. Wahl des stellvertretenden Ortsvorstehers / der stellvertretenden Ortvorsteherin
4. Wahl des Schriftführers / der Schriftführerin
5. Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
6. Anträge zur Tagesordnung
7. Bauvorhaben, Anbau eines Balkons, Karl-Justi-Straße 4, Brigitte und Lothar Oppermann
8. Besetzung des Ortsgerichtes Marburg III, Wahl eines/r Ortsgerichtsschöffen/in
9. Kenntnisnahmen, Genehmigungen, Verschiedenes, Termine
– Errichtung von zwei 5-Familienhäusern, Höhenweg 17 und 19, Helena+Viktor Doll
– Installation von Verkehrspfosten in der Brunnenstraße
– Sportlerehrung, 29. April 2016, 18 Uhr, Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen
– Anbau einer WC-Anlage, „An der Steinkaute“, Naturfreunde e.V.
– Sauberhafter Frühjahrsputz 2016 in Marburg und seinen Stadtteilen, DBM
– „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune“ Prof. Dr. Thomas Klie, 12. Mai 2016,
19.30 Uhr, Landratsamt, Im Lichtenholz 60
– Einweihungsfeier des „Elisabethenhof“, 27. April 2016, ab 11 Uhr, Rotenberg 60A
– Abbruch der Wanne auf dem Gebäude H0008, Pharmaserv, E.-v.-Behring-Straße 76
– Vortragsreihe „Gestaltungsmöglichkeiten bedürfnisorientierter Altenhilfe- Sorge und
Mitverantwortung in der Kommune; altenplanung@marburg-stadt.de
– Errichtung einer Gaube, Haselhecke 18, Yvonne Jäger-Kolling, Markus Kolling
– Feldwegebudget 2016

Neuer Einkaufsmarkt in Marbach

Mittwoch, Dezember 2nd, 2015

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Das Handelsunternehmen interessiert sich für einen Standort in Marbach.   Foto: Daniel Grosse

Von Daniel Grosse

Die Firma tegut prüft zumindest derzeit, ob sie in Marburg-Marbach, auf und hinter dem Gelände der derzeitigen Gärtnerei (Bereich Höhenweg/oberer Rotenberg) aktiv werden soll. Konkret: tegut prüft an der genannten Stelle einen Standort für einen neuen Supermarkt. Wenn dieser umgesetzt werden sollte, dann könnte mit einem Eröffnungstermin Ende 2017 gerechnet werden.

Aber viele Fragen sind noch offen, zum Beispiel, mit wie vielen Parkplätzen zu rechnen ist und wie groß das Supermarktareal dann werden könnte. „Leider kann ich Ihnen noch keine weiteren Details nennen, da sich Prüfung und die danach folgenden Planungen erst im Anfangsstadium befinden. Wenn die Prüfung positiv verläuft, werden wir dazu zu gegebenem Zeitpunkt auch informieren“, so Stella Kircher, Leiterin der tegut-Unternehmenskommunikation, gegenüber „Marbach direkt“.

Weiteres in Kürze!

Plausch am Ententeich

Montag, Oktober 12th, 2015

Von Daniel Grosse

Die Marbach hat es verdient, dass über sie geschrieben wird. Deshalb startet bei MARBACH DIREKT in Kürze „Plausch am Ententeich“. Im besten Sinne des Wortes ein Groschenroman. Starke Charaktere leben in den Geschichten. Machen sie lebendig. Leser erkennen bekannte Straßen, Plätze und weniger bekannte Ecken Marbachs wieder. Und vielleicht auch so manche Marbacher Originale? Diese streiten, schimpfen, leben, lieben. Sie arbeiten oder faulenzen. Alles ist erlaubt. Es darf auch kitschig oder fies oder böse sein. Freuen Sie sich auf „Plausch am Ententeich“. Und: Natürlich ist bei „Plausch am Ententeich“ alles erfunden 😉

Der schmale Grat – Kinder zwischen Angst und gesundem Selbstvertrauen

Freitag, Oktober 9th, 2015

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Trotz der Pflicht, täglich mit Ranzen und Federmäppchen aufzubrechen – zumindest der Schulweg ist für viele Kinder auch so etwas wie ein erster Befreiungsschlag. Endlich dürfen sie alleine und ohne die Großen unterwegs sein. Das wissen auch Kriminelle. Ein Risiko?   Foto: Daniel Grosse

Von Daniel Grosse

„Kinderansprecher“ oder der „Kastenwagen in der Nähe der Schule“ ängstigen Kinder, Eltern und Lehrer. Zumindest sorgen sie häufig für Unruhe und Unsicherheit. Auch in der Marbach sind jeden Tag Dutzende Schüler auf dem Weg zur Schule und wieder nach Hause unterwegs.

Bereits die Grundschüler sollen selbstständig werden, alleine laufen, nicht ständig rundum versorgt werden: durch das Schul-Mama- oder Papa-Taxi. Und die Kinder sollen auch selbstbewusst und selbstständig ihren Ort erkunden, dort spielen, toben oder Sport treiben. Das ist wichtig. Und dabei sei der Grat zwischen Informationen zur Sensibilisierung der Kinder und ihrer Einschüchterung schmal, stellen die Experten des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) fest. Deshalb haben die Fachleute Tipps und Hilfen heraus gearbeitet, die Kinder auf brenzlige Situationen vorbereiten sollen, ohne übertriebene Angst hervorzurufen oder die Phantasie der Kinder negativ anzuregen.

Danach sind für Kinder einfache Regeln und klare Absprachen die beste Orientierung. Wichtig ist es, dass Eltern besonnen und überlegt reagieren, wenn ein Kind fragwürdige oder ungewöhnliche Erlebnisse erzählt. Eine „Informationsverbreitung“ beispielsweise über soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp ist da nach Ansicht des LKA häufig kontraproduktiv und führe zu einer Vielzahl von„Fehlmeldungen“, die die Ermittlungsarbeiten behindern und erschweren könnten.

Wenn ein Kind zum Beispiel davon erzählt, von einem Unbekannten angesprochen worden zu sein, raten die Experten des LKA:

Loben Sie Ihr Kind dafür, dass es sich Ihnen anvertraut hat.

Stellen Sie in einem ruhigen Tonfall offene Fragen über den Ablauf der Geschehnisse. (Zum Beispiel: Und was ist dann passiert? Was hat xy danach gemacht?) Geben Sie dem Kind keine Details vor.

Akzeptieren Sie es, wenn das Kind nicht weitersprechen will.

Überfordern Sie das Kind nicht mit bohrenden Fragen nach Einzelheiten.

Melden Sie den Vorfall der Polizei.

Von außen sichtbaren Namensschildern auf Rucksäcken und Schulranzen rät die Polizei ab. Diese gehörten an die Innenseite, denn werde ein Kind mit seinem Namen angesprochen, suggeriere ihm dies eine nicht vorhandene Vertrautheit.

Halten Sie sich an Absprachen mit Ihrem Kind, wer es abholen darf und zu welcher Uhrzeit. Seien Sie pünktlich und vermeiden Sie Ausnahmen.

Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten, ob Ihr Kind zum Beispiel mit Nachbarkindern den Schulweg laufen kann. In der Gruppe sind und fühlen sich Kinder sicherer. Bereiten Sie Ihre Kinder vor. Eltern können Verhaltensregeln für den Schulweg und die Freizeit festlegen. Realitätsnahe Rollenspiele sollten aber auf jeden Fall vermieden werden, um Kinder nicht zu ängstigen, warnt das LKA.

Und warum nicht auch mit dem Kind den Schulweg abgehen und dabei klare Absprachen treffen: Wer darf es im Auto mitnehmen? Wer darf es von der Schule abholen?

Und der letzte Tipp: Vielleicht können sich Eltern ein Spiel überlegen, um so Informationen vom Kind „abzufragen“, die wichtig für die polizeiliche Fahndung sein können: Angaben zum Fahrzeug (Kennzeichen, Typ, Farbe)? Personenbeschreibung (Alter, Größe, Kleidung)? Wann und wo wurde die verdächtige Person gesehen?

Singen fürs Volk im Bürgerhaus Marbach

Freitag, Mai 29th, 2015

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Ein Wochenende rund um den Gesang. Am Samstag und Sonntag erleben Sie, liebe Marbacher und Besucher, was Stimmbänder und menschliche Resonanzkörper so alles leisten können. Von glockenklar hoch bis tief brummend, von laut bis leise. Auch unser gemischter Chor „Chorios“ wird auftreten. Ich erlaube mir, dort als Tenor mitzusingen.     Fotos/Repros: Daniel Grosse