Die Geschichte hinter dem Krimi: Plausch am Ententeich

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Noch etwas PR in eigener Sache: Noch in diesem Sommer soll der Plausch am Ententeich als Taschenbuch erscheinen.    Foto: Daniel Grosse

Liebe Leserinnen und Leser,

was steht hinter dem Konzept für den hyperlokalen Online-Fortsetzungskrimi PLAUSCH AM ENTENTEICH?
Dahinter steht die Idee, dass ich eines meiner originär journalistischen Dinge belletristisch weiterdrehen möchte. Unter MARBACH DIREKT habe ich in meinem Blog bislang Ergebnisse von Recherchen in unserem Stadtteil Marbach geliefert. Es entstand so etwas wie eine hyperlokale Online-Zeitung. Aber da geht noch mehr, fand ich, nämlich den Menschen, den 4000, die hier leben, einen kleinen Krimi zu bieten. Die Figuren darin sind erfunden, die meisten jedenfalls. Die Plätze und Orte hingegen gibt es tatsächlich.

Als ich im Februar nach und nach die ersten Kapitel online stellte, war der Plausch am Ententeich noch eine reine Schmonzette. Ein Online-Fortsetzungs-Groschenroman. Mit Herz, Schmerz, Liebe. Das lag mir aber schreiberisch und dramaturgisch gar nicht. Es entwickelte sich ein Krimi.

Über einen Verteiler und eine WhatsApp-Gruppe informiere ich jedes Mal einen festen Leserkreis, wenn der Plausch erneut online geht.

Warum diese zeitliche Begrenzung (und nicht z. B. eine andere zeitliche Begrenzung)?
Weil ich jeweils nur eine Stunde für ein Kapitel aufwenden möchte. Ich möchte in diesen 60 Minuten das Maximale stemmen. Das ist immer realistisch, funktioniert, manche Fehler kann ich natürlich nicht ausmerzen. Zu knapp ist die Zeit. Ich finde den Gedanken so charmant, als One-Man-Show Ende Juni sagen zu können: Ich habe in 26 Stunden ein kleines Buch mit 26 weitestgehend improvisiert geschriebenen Kapiteln verfasst, das zudem halbwegs logisch, fehlerfrei und vor allem unterhaltsam daherkommt. Und die Leser haben es gerne gelesen, hoffe ich. Rückmeldungen kamen in den vergangenen Wochen immer wieder. Weitestgehend positive.

Seit drei Kapiteln baue ich am Ende immer etwas aktuell real Nachrichtliches ein.

Warum die Kapitel A-Z? Hat das Alphabet irgendeine Bedeutung für die Geschichte? Oder die Zahl 26?
Weil das Projekt damit einen klaren Anfang und ein Ende hat. Auch zeitlich. So kann ich zudem punktgenau bei Z landen. Wie es ausgeht, weiß ich heute noch nicht. Das überlege ich mir in dem Moment, wo ich mit Kapitel Z beginne.

Lustig ist auch jedes Mal, dass ich meine Figuren eigentlich erst beim improvisierten Schreiben immer besser kennen lerne. Eine Schreibübung? Das ist der Plausch am Ententeich. Fernab von meinem Broterwerb, dem Journalismus rund um Recht, Juristen, Beruf und Karriere. Also ein ganz anderes Schreiben. Und wenn Leser an dieser Übung auch noch teilhaben können mit einem Krimi aus und über ihren Beritt – umso besser.

Derzeit skizziere ich einen großen, klassischen Print-Roman. Vielleicht wird’s ein Krimi. Die Anfangsidee steht schon lange fest. Können Sie übrigens auf meinem Blog lesen. Einfach nur ‚Panoramabilder‘ und ‚Daniel Grosse‘ und ‚Marbach direkt‘ in eine Suchmaschine eintippen. Oder Sie klicken diesen Link an: http://irondan.de/?p=50

Gruß, Daniel Grosse

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