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2019 – Nacht der Kunst in Marburg – Barbara und Daniel Grosse im Güterbahnhof 12 – Eintritt frei

Dienstag, März 19th, 2019
Farbenrausch mit farbenfrohen Leinwänden in Acryl trifft Lokalkrimi – im Marburger Wohnmagazin Güterbahnhof 12. Barbara Grosse und Daniel Grosse aus Marburg-Marbach präsentieren Kunst und Krimi bei der Nacht der Kunst 2019. Im Juni. Foto: Barbara Grosse


Die Leinwände im Farbenrausch von Barbara Grosse. Foto: Daniel Grosse

Lokalkrimi-Lesung mit Daniel Grosse bei der WABLage in Cölbe – WABLage 2.0. Plausch am Ententeich und Grauen am Ententeich. Foto: Leila Grosse


Von Daniel Grosse

Barbara und Daniel Grosse sind dabei, am Freitag, 14. Juni, bei der Nacht der Kunst. Im exklusiven Ambiente des Wohnmagazins Güterbahnhof 12, nur 100 Meter links vom Marburger Hauptbahnhof gelegen (da, wo sich der rote Mann stets tief verbeugt), präsentieren die beiden Marbacher großformatig Farbenfrohes auf Leinwand und entführen die Besucher bei einer Lesung in den Stadtteil Marbach, an der Hand von Birger und Betty, zu einer schaurigen Jagd nach dem Kopf. Der böse Harry ist ihnen dabei stets dicht auf den Fersen. Im Krimi Plausch am Ententeich.

Und so formuliert es der Marburger Kunstverein: „Gemeinsam mit den Marburger Museen und Sammlungen der Philipps-Universität, den Marburger Galerien, Kunstforen, Ateliers und vielen weiteren Ausstellungsräumen veranstaltet der Marburger Kunstverein die Marburger Nacht der Kunst am Freitag, 14. Juni 2019, von 18 bis 24 Uhr.

Vernissagen, künstlerische Präsentationen, Lesungen, Mitmachangebote, Live-Musik, Filme, Vorträge und Gespräche in den verschiedenen Ausstellungsorten begleiten diese 18. lange Nacht der Kunst.

Alle Besucherinnen und Besucher können das vielfältige Ausstellungsangebot in der Universitätsstadt Marburg erleben.

An diesem Abend ist in allen Ausstellungshäusern freier Eintritt.“

Endlich im Herz der WABLage tief drinnen verankert – die Marbach mit Kunst, Chor und Geschichten

Montag, Februar 11th, 2019

Von Daniel Grosse

Neues trifft auf alte Wände. Zwei der Werke von Barbara Grosse in den Hallen der WABLage 2.0 in Cölbe. Foto: Daniel Grosse

Riesige, armdicke Hölzer donnern herunter auf die dickbauchige Trommel, der Magen bebt. Mehr als ein Dutzend Künstler ziehen Besucher hinein in eine Welt aus Formen, Farben, Ideen und Gesprächen. Ein Marbacher Chor aus Frauen und Männern singt dazu mehr als das Hallelujah von Cohen. Zuvor liest Daniel Grosse aus seinem Grauen am Ententeich. Später sprechen sogar Puppen. Was das alles war, am Ende, fasst Poetry Slammer Felix Römer, Pionier der Szene, am späten Sonntagnachmittag punktgenau zusammen. Zusammen mit seinen Workshop-Teilnehmerinnen. Nicht nur die Landrätin klatscht. Alle!

Das, und noch viel mehr, war die WABLage 2.0 in Cölbe bei Marburg. 8. bis 10. Februar 2019. Ich schreibe dies jetzt subjektiv. Garantiert nicht nachrichtlich, denn während dieser zweieinviertel Tage in Cölbe drehte sich alles um Kultur – und die ist subjektiv. Denn: Wie herrlich, wenn zwei Damen vor einem Kunstwerk stehen, die eine schaut die andere an und sagt: „Das geht so aber gar nicht.“ Das sind Momente, in denen die Kunst gewonnen hat. Sie hat eine Reaktion, eine Emotion, ausgelöst.

Es wird eine WABLage 3.0 geben. 1, 2 oder 3 Jahre bis dahin. Je nachdem, wann der Rohbau stehen wird an der Stelle, wo jetzt noch die, aber in wenigen Tagen pulverisierten WABL-Hallen, stehen. Laut E-Verein-Vorstand kommt sogar eine WABLage 4.0. Der endgültige Beginn einer Cölber Tradition. Hallelujah.

Cölbe und die Lesung aus dem Krimi Plausch am Ententeich – Kultur bei der WABLage

Montag, Februar 13th, 2017

Schön war die Lesung aus meinem Marbach-Krimi „Plausch am Ententeich“, am gestrigen Sonntagmorgen, 12. Februar, in Cölbe bei der WABLage. Ein tolles Publikum! 50 Zuhörer hat der Veranstalter gezählt. Weitere Lesungen in und um Marburg mit dem „Plausch am Ententeich“ folgen. Und auch eine Fortsetzung des PLAUSCHs: das GRAUEN.      Foto: privat

Warum Marbacher und Kölner die gleichen Krimis mögen

Donnerstag, Januar 12th, 2017

Birger und Betty sind verliebt – und sie warten bereits auf eine Fortsetzung des Marbach-Krimis.   Illustration: Barbara Grosse

Weil der Regionalkrimi in der Marbach spielt, Marbacher darin die Hauptrolle spielen, und das Unfassbare in meinem Roman alles andere als verspielt daherkommt, passt das folgende Interview, das das Bücherportal/Bücherblog LESERKANONE.DE vor wenigen Tagen mit mir geführt hat, gut in dieses Blog MARBACH DIREKT.

Also: In meinem gleichnamigen Kriminalroman lade ich, Daniel Grosse, zu einem »Plausch am Ententeich« ein. Im Interview mit Leserkanone.de sprach ich jüngst als Autor über mein Buch, dessen Entstehungsgeschichte und eine ungewöhnliche Regel beim Schreiben – und über weitere Buchprojekte sowie eine Lesung im Februar.

– Herr Grosse, im Sommer des abgelaufenen Jahres ist Ihr Roman »Plausch am Ententeich« erschienen. Womöglich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz davon genommen, könnten Sie Ihr Buch unseren Lesern deshalb kurz mit eigenen Worten vorstellen?

Gerne. Zwei Marbacher, ein Liebespaar, finden etwas. Am Ententeich. Dieses Etwas ist grausig. Es macht seltsame Dinge und überbringt dabei eine Botschaft. Die beiden jungen Leute haben keine Wahl. Den schrecklichen Fund müssen Birger und Betty unbedingt abliefern. Bei wem und wo, ahnen sie jedoch nur. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. 72 Stunden verbleiben. Und wenn die jungen Marbacher dieses Ultimatum nicht einhalten, sterben zwei Frauen. Oder gar die zwei Finder des unheimlichen Dings selber? Ein perfides Druckmittel lässt Birger und Betty zusätzlich schaudern.

– Den Lesern welcher anderer Autoren oder welcher anderen Romane würden Sie Ihr Buch ans Herz legen? Haben Sie literarische Vorbilder, oder haben Sie Ihren eigenen Stil auf andere Weise gefunden? Was sind Ihre eigenen Lieblingsbücher?

Lustig, dass Sie diese Fragen gerade jetzt stellen. Zurzeit lese ich den Thriller »Engelskalt« von Samuel Bjørk«. Der Norweger schreibt schnell, liefert häufig kurze Sätze, bringt Geschwindigkeit in seine Geschichte. Halbsätze in schneller Folge. Wer das mag, wird auch Freude an »Plausch am Ententeich« haben. Wer zudem trotz vieler Krimi- und Thriller-Elemente das Komische akzeptiert und sich gerne auf irre Figuren einlässt, liest mein Buch an einem Nachmittag in einem Rutsch, ohne zwischendurch essen oder trinken zu wollen. … Weiterlesen unter

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